Studie zur Verbreitung der Publikationen zum Thema Macht

Das Macht-Thema gewinnt im öffentlichen Diskurs zunehmend an Dynamik. Dennoch ist es für Studierende, Journalisten/innen oder interessierte Laien immer noch äußerst schwierig, adäquate Informationen zu bekommen.

An den Universitäten ist die Forschung zu Machtfragen bei verschiedenen Disziplinen angesiedelt, u.a. in der Soziologie, den Politik- und Kommunikationswissenschaften, bei den Historikern und bei den Psychologen. Dies entspricht zwar der Komplexität des Themas, verlangt jedoch darüber hinaus nach einer Zusammenführung der Ergebnisse an einer zentralen Stelle.

Einen ersten Eindruck über die wachsende Bedeutung des Macht-Themas liefern die folgenden Zahlen. Sie zeigen, wie groß der Nachholbedarf an Forschung und Theoriebildung ist, und dass noch viele Grundlagen geschaffen werden müssen, damit weitere praxistaugliche Modelle für einen kompetenten Umgang mit der Macht entstehen können.

Es wurden nur jene Veröffentlichungen berücksichtigt, die explizit den Begriff „Macht“ im Titel verwenden und die sich tatsächlich mit dem Macht-Thema auseinandersetzen. Selbstverständlich wird das Thema auch unter anderen Überschriften abgehandelt. Diese Publikationen müssten jedoch in einer eigenen Literaturstudie untersucht werden.

1. Titel von Diplomarbeiten und Dissertationen an der Wirtschaftsuniversität und an der Hauptuniversität in Wien

Ergebnisse der Recherchen an den Universitätsbibliotheken

Stichwort: Macht*
 
Wirtschaftsuniversität
Hauptuniversität
Gesamt
1999-1995
Stück
5
31
36
 
In %
100
100
100
2000-2004
Stück
13
54
67
 
In %
260
174
186

 

2. Titel der lieferbaren Bücher am freien Buchmarkt

Ergebnisse der Recherchen unter www.buchmarkt.at. VLB (lieferbare deutschsprachige Titel) Datenbank mit über 1.000.000 Büchern, Videos, Hörbüchern, Kalendern, Karten, Zeitschriften und Software.

Stichwort: Macht*
 
Publikationen
1998
Anzahl
116
 
In %
100
2004
Anzahl
216
 
In %
185

 

 3. Schlagzeilen in Tageszeitungen

Einen weiteren Eindruck sollte die Analyse der Schlagzeilen unterschiedlicher Medien liefern, doch ist diese Aufgabe (55.000 nicht zuordenbare Einträge) so umfangreich, dass sie in einem eigenen Forschungsprojekt behandelt werden müsste. Der subjektive Eindruck vermittelt auch in diesem Bereich eine deutliche Zunahme der Verwendung des Machtbegriffs.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Verwendung des Begriffes Macht innerhalb von fünf Jahren in allen Kategorien nahezu verdoppelt hat.

 

Publikationen

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